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Wenn ich meine Sprachreise nach Edinburgh zusammenfassen müsste, würde ein Wort genügen: wunderschön! Ich habe nicht nur Fortschritte in Englisch gemacht, sondern bin auch persönlich und beruflich einen guten Schritt weiter gekommen.  Außerdem habe ich viele Leute aus den verschiedensten Ländern kennen gelernt, mit denen ich in Kontakt geblieben bin.

Ich sah einst einen Dokumentarfilm über Edinburgh und habe mir dabei gedacht: „Dahin muss ich unbedingt einmal gehen!“ Und das habe ich dann auch gemacht! Es war übrigens während des berühmten Stadtfestivals, damit war die Erfahrung noch bereichernder als vorgesehen!

Meiner Meinung nach ist der Monat August gleichzeitig die beste und die schlechteste Jahreszeit für einen Besuch der Stadt. Touristen kommen in Massen aus allen Ecken der Welt, bringen viel Energie in die Stadt und schaffen in den Straßen eine euphorische Stimmung – was für alle, die keine Menschenmassen lieben, nicht sehr günstig ist.

Was aber in dieser Zeit wirklich genial ist, heißt „Fringe Festival“ – mit seinen zahlreichen Theateraufführungen, Musicals, humoristischen Darbietungen, Cabarets usw. in der ganzen Stadt und vor allem auf der Royal Mile ist die Stimmung einfach umwerfend.

Während meines Aufenthaltes lebte ich bei einer schottischen Familie. Wir führten jeweils beim Frühstück und beim Abendessen lange Gespräche. Das Essen war ausgezeichnet und gut für die Gesundheit. Neben mir war auch eine Schweizer Studentin bei der Familie untergebracht. Wir gingen zusammen zur Schule, doch nachher hatten beide einen anderen Freundeskreis.

Meine Schule ELC Edinburgh erreichte ich mit einer 30minüigen Busfahrt; sie lag nur wenige Schritte von Prince Street entfernt.

Die öffentlichen Verkehrsmittel in Edinburgh funktionieren einwandfrei. Gewöhnlich gibt es an jeder Bushaltestelle einen Bildschirm, der aufzeigt, welcher Bus hier hält und wann er ankommt. Wenn ich mich richtig erinnere kostet ein Busticket 1.30 GBP, und ein Abo für 4 Wochen kostet 48 GBP, damit kann man den Bus unbeschränkt benutzen. Alle Informationen befinden sich auf der Webseite: http://lothianbuses.com.

Die Kurse konzentrierten sich hauptsächlich auf die Verbesserung der mündlichen Kommunikationsfähigkeiten, wenigstens in meiner Klasse. Meine Lehrerin, Suzanne, brachte uns jeden Tag ein anderes Thema sowie den Wortschatz, der mit diesem in Verbindung stand. Sie organisierte auch Gespräche, Rollenspiele und andere Aktivitäten, mit denen wir alles anwenden konnten. Ich fand die Kurse sehr dynamisch.

Im Sommer ändert sich der Stundenplan: während einer Woche finden die Kurse am Morgen, während der anderen am Nachmittag statt. Am Anfang findet man das ein bisschen komisch, merkt aber schnell, dass diese Formel viele Vorteile hat! Wenn man am Nachmittag lernt, kann man am Abend ausgehen, weil man am nächsten Morgen etwas länger schlafen kann… an einigen Tagen ist das geradezu unerlässlich!

Zusammenfassend empfehle ich Allen, eine Sprachreise ins Ausland zu machen. Gleich welchen Alters, welcher Sprachstufe oder welcher Persönlichkeit – alle haben Spaß und es ist wirklich der beste Weg, eine Sprache zu lernen.

Würde man mich fragen, ob ich diese Erfahrung einer Sprachreise noch einmal machen möchte, würde ich ohne Zögern antworten: „ABER JA, WAS FÜR EINE FRAGE!“.  Nur: das nächste Mal würde ich in Montreal Französisch lernen.

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