5 Highlights in Malta abseits des Massentourismus

Berühmt für seine paradiesischen Strände mit klarem, türkisblauem Wasser, die antiken, dem Verfall nahen Städte mit Kopfsteinpflasterstraßen und farbigen Balkonen und sein unvergleichlich wildes Nachtleben, ist es nicht immer einfach Malta abseits des Massentourismus zu erleben. Doch wer etwas tiefer schürft, kann durchaus eine andere Seite Maltas entdecken und die Insel von einem neuen Blickwinkel aus kennenlernen.

 

1. Besuchen Sie ein Festival im Wald

Zwar ist Malta allgemein bekannt für seine Festivals, doch gibt es ein ganz besonderes: Das von den Einheimischen L-Imnarja-Festival (Fest von St. Peter und Paul) genannte Festival findet am Vorabend des 29. Juni statt. Die Nachtschwärmer versammeln sich in den Buskett Gardens – Maltas einzigem Wald, der von Rittern als Jagdgebiet gepflanzt wurde – entzünden Lagerfeuer und feiern im Kerzenlicht. Am 29. Juni wird das berühmte Festmahl Stuffat tal-Fenek, ein Kanincheneintopf, aufgetischt. Auch Pferde- und Eselrennen werden am L-Imnarja-Fest organisiert. Feuern Sie Seite an Seite mit den Maltesern Ihr Lieblingstier an!

 

2. Zelten Sie am Strand

Es ist kein Geheimnis, dass Maltas Strände im Sommer ziemlich überfüllt sind, doch wenn es Ihnen nichts ausmacht, auf einen gewissen Komfort zu verzichten, gibt es durchaus Alternativen: Für gerade mal 15 € können Sie ein Zelt mieten und es an den meisten Stränden Maltas aufschlagen – sogar in der Blauen Lagune! So haben Sie die Möglichkeit, den Strand ohne die in Fähren angereisten Touristenschwärme zu genießen und im Mondschein dem Klang der Wellen zu lauschen.

 

3. Entdecken Sie Malta aus der Vogelperspektive

Entspannen Sie sich nach dem Campen auf einem von Maltas Dachterrassen. Gehen Sie zum Café del Mar in Bugibba, an der Spitze der Halbinsel, und gönnen Sie sich eine wohlverdiente Abkühlung im Infinity Pool mit Blick auf die St. Pauls Bucht. Oder probieren Sie die leckere Asian-Fusion-Küche mit Panoramablick im TemptAsian in Sliema. Wenn Sie in Gozo zugegen sind, kosten Sie den hausgemachten Wein und den Käse auf der Terrasse des Ta’Rikardu, während Sie sich von der Meeresbrise sämtliche Sorgen fortwehen lassen. Noch nie schmeckte Malta abseits des Massentourismus so gut!

 

4. Probieren Sie Maltas kaum bekannten Wein

Unter den europäischen Weinkennern belegen zwar Frankreich, Italien und Spanien die Spitzenplätze, doch die maltesischen Weine stehen diesen in keiner Weise nach! Nun gut, sie sind einiges günstiger als die europäischen Weine, doch das felsige Gelände und die heimischen, sonnengeküssten Girgentina– und Gellewza-Trauben verleihen ihnen einen ganz besonderen Geschmack. Machen Sie eine Führung durch eines der örtlichen Weingüter oder besuchen Sie, wenn Sie es lieber etwas nobler mögen, eine der Weinmessen wie beispielsweise das Marsovin Summer Wine Festival oder das Delicata Classic Wine Festival, welches in den Upper Barrakka Gardens unter freiem Sternenhimmel stattfindet. Der einzige Grund, weshalb Sie wohl noch nie vom maltesischen Wein gehört haben, ist wohl, dass die Einheimischen den Großteil davon lieber selber trinken, anstatt ihn zu exportieren.

Bildnachweis: © viewingmalta

 

5. Machen Sie einen Spaziergang durch das Girgenti-Tal

Verlassen Sie die ausgetrampelten Wege und erkunden Sie Malta abseits des Massentourismus! Der Girgenti-Wanderweg befindet sich im Inland und nicht an der Küste, weshalb er auf den wenigsten Top-Ten-Listen Maltas erscheint. Geschichtsbegeisterte werden diese Halbtageswanderung unter der maltesischen Sonne lieben. Der Weg führt übers Flachland zu den mysteriösen prähistorischen Fahrspuren (die nach dem Londoner Bahnhof «Clapham Junction» benannten Cart Ruts), danach weiter zur labyrinthartigen Höhlenwohnung Ghar il-Kbir und an den punischen Gräbern und wunderschönen kleinen Tempeln und Kirchen vorbei bis zum Girgenti-Palast. Diese Wanderung erlaubt Ihnen einen authentischen Einblick in Maltas blühende Vergangenheit.

Bildnachweis: Steve Bonello, © viewingmalta

 

Wie Sie sehen, hat Malta unerschrockenen Reisenden viel Aufregendes zu bieten. Spricht noch etwas gegen Ihren nächsten Sprachaufenthalt auf der Mittelmeerinsel?

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