Brexit: die Folgen für internationale Studierende

Sprachen lernen April 4, 2019

Mögen Sie zu denen gehören, die stündlich den Brexit-Newsticker updaten oder sich nur nebenbei über das Weltgeschehen informieren, soviel dürfte Ihnen klar sein: der Brexit ist überfällig. Das Vereinigte Königreich hätte die Europäische Union am 29. März 2019 verlassen sollen, doch die Briten sind nach wie vor dabei. Der Brexit wurde vorerst auf Eis gelegt, wenn auch niemand so genau weiß, für wie lange und ob der Austritt überhaupt stattfinden wird.

Großbritannien gehört zu den beliebtesten Reisezielen für Sprachaufenthalte und Auslandsemester, es ist folglich nachvollziehbar, dass sich viele Studierende fragen, ob Sie nach dem Brexit zum Englischlernen nach Großbritannien sollen. Die gute Nachricht ist, dass der Brexit Ihr Studium kaum beeinflussen sollte, weder kurz- noch langfristig. Im Gegenteil: Sie dürften sogar Geld sparen! Wir erklären Ihnen, weshalb das Vereinigte Königreich weiterhin ganz oben auf Ihre Favoritenliste gehört. Hier sind drei Gründe, weshalb Sie auch nach dem Brexit in Großbritannien Englisch lernen sollten:

1. Sie brauchen kein Visum für die Einreise

Für EU-, EEA- und Schweizer Staatsbürger gibt es wenige bis keinerlei Änderungen für die Einreise bis Januar 2021. Mit Ihrer Identitätskarte können Sie nach wie vor bis zu 3 Monate in Großbritannien studieren. Sie brauchen hierfür nicht einmal Ihren Reisepass, doch empfehlen wir Ihnen zur Sicherheit trotzdem, diesen mitzuführen.

Wenn Großbritannien die EU ohne Zustimmung verlässt, müssen EU-, EEA- und Schweizer Staatsangehörige, welche sich länger als 3 Monate (und bis zu 3 Jahre) im Land aufhalten möchten, ein europäisches Aufenthaltsrecht (das sogenannte „European Leave to Remain“) anfordern.

Ab 2021 müssen Studierende aus der EU, EEA und der Schweizer eine eTA (elektronische Reiseautorisierung) beantragen, welche kostengünstig und einfach zugänglich sein wird.

Was die Erasmus+ Programme angeht, so ist unwahrscheinlich, dass vor Ende 2020 überhaupt Änderungen stattfinden werden, unabhängig davon, ob ein Abkommen zwischen Großbritannien und der EU besteht oder nicht.

2. Großbritannien ist erschwinglicher für internationale Studierende

Bevor Sie den Ort Ihres Auslandaufenthaltes festlegen, sollten Sie sich über die Lebenshaltungskosten informieren. Großbritannien ist in dieser Hinsicht attraktiver geworden, denn in den letzten zwei Jahren ist der Euro-Pfund-Wechselkurs um 8,6 % gesunken (und in den letzten 4 Jahren sogar um 14,6 %). Das heißt, Ihr Englischkurs fällt deutlich preiswerter aus! Na, wenn das kein guter Grund ist, um auch nach dem Brexit in Großbritannien Englisch zu lernen.

3. Großbritannien ist ein Top-Reiseziel für internationale Studierende

Großbritannien landet Jahr für Jahr unter den Top 3 Destinationen bei internationalen Studierenden. Vielleicht hängt es damit zusammen, dass sich 18 der 100 besten Universitäten der Welt dort befinden.

Sei es ein Austauschprogramm mit einer Partneruniversität, ein Englischkurs, ein Praktikumsprogramm in Großbritannien oder gar eine Kombination von Teilzeitjob und Englischkurs – die Liste der Möglichkeiten ist lang, wenn Sie nach dem Brexit in Großbritannien Englisch lernen möchten.

Politik beiseite – England, Wales, Schottland und Nordirland sind nach wie vor fantastische Reiseziele, um Ihre Englischkenntnisse zu verbessern oder Ihrer Karriere auf die Sprünge zu helfen. Sie brauchen zusätzliche Bestätigung? Wir beantworten gerne Ihre Fragen!

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Quellen:

Von Carlos Heras

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