10 Dinge, die man in Tokio für weniger als 2.000 ¥ tun kann

Tokio, die weltweit am dichtesten bevölkerte Metropole, ist ständig in Bewegung. In dieser unglaublichen Stadt treffen altüberlieferte orientalische Traditionen auf die aktuellsten technologischen Innovationen und exzentrischsten Trends. Wir fragten unsere Kollegen vom Kudan Institute of Japanese Language and Culture, was man in ihrer Stadt für weniger als 2.000 ¥ (ungefähr 20 CHF) tun kann.

 

1. Das Nationalmuseum von Tokio

In Tokio befinden sich viele Museen, doch dieses ist das älteste; es wurde 1872 eröffnet. Es ist auch das größte, und es umfasst eine wunderbare, kunsthistorische Sammlung japanischer Werke sowie nationale Schätze. Der Eintritt kostet nur ¥620. Wer zeitgenössische Kunst vorzieht, wird das Ghibli Museum (1.000 ¥) schätzen.

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2. Die Kunst, Fußgängern an der Straßenkreuzung Shibuya auszuweichen

Das Viertel Shibuya bietet Mode und Vergnügungen – und ist daher ein sehr belebtes Gebiet. Das Überqueren der mit Fußgängern gerammelt vollen Kreuzungen, auf denen sich tagtäglich Hunderte Menschen entgegenkommen, gleicht einer gut eingespielten Choreografie. Schauen Sie gut zu und lassen Sie sich danach zum Shopping verführen!

 

3. Eine Pause auf dem Takao

Tokio ist eine Stadt der Superlative. Getreu dieser Devise zieht der Berg Takao unter allen Bergen der Welt die meisten Kletterer an. Der nur 600 Meter hohe Takao ist von Tokio aus bequem zu erreichen und bietet eine unvergleichliche Aussicht auf den Berg Fuji. Die Drahtseilbahn ist natürlich auch die steilste der Welt… und für nur 930 ¥ gibt es ein Hin- und Rückfahrtticket.

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4. Authentische Ramen (japanische Nudeln) verkosten

Beim Gedanken an japanische Gerichte kommen Ihnen wahrscheinlich zuerst Sushis in den Sinn. Viele Japaner könnten jedoch ohne die berühmte Nudelsuppe, Ramen genannt, nicht leben. Ein ganzes Leben würde nicht ausreichen, um in jedem der zahlreichen Restaurants von Tokio zu essen! Die Auswahl ist groß, und die Preise sind sehr attraktiv.

 

5. Tauchen Sie in Shitamachi in die japanische Tradition ein

Shitamachi, der historische Stadtteil Tokios, ist in verschiedene Viertel aufgeteilt: Yanaka, Nezu, Sendagi, Hongo, Ueno oder Asakusa, und noch einige mehr. Spazieren Sie durch diese Viertel, besuchen Sie die Buddha-Tempel und die Geschäfte, die bereits seit mehr als 100 Jahren hier stehen. Sehen Sie sich die traditionell eingerichteten „Ryokan“ (wörtlich: Reisegasthaus) an oder bestaunen Sie die prestigeträchtige Universität Tokio.

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6. Zurück in die Gegenwart in Akihabara

Während man in Shitamachi mit der Vergangenheit konfrontiert wird, steht Akihabara für die Gegenwart und die Zukunft der japanischen Subkultur. Das elektronische Epizentrum der Stadt überquillt mit Geschäften und Einkaufspassagen, die eine unbeschränkte Auswahl an Spielen, DVDs, Plastikmodellen, Figuren, Verkleidungen und Manga Cafés bieten. Geeks und Hardcore-Fans von Anime-Serien sind hier im Paradies.

 

7. Mit Tieren kuscheln

Katzencafés sind bereits auch in anderen Ländern aufgetaucht – doch wissen Sie, dass man in Japan auch viele andere Tiere in Cafés knuddeln kann? Hasen, Eulen, Fische, Reptilien und sogar Ziegen und Pinguine… bedienen Sie sich! Für 1.000 ¥ können Sie 30 Minuten lang mit Hasen spielen.

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8. Mit dem Fahrrad um den Kaiserpalast fahren

Sonntags, von 10 bis 15 Uhr, können Sie sich eines der kostenlos zur Verfügung stehenden Fahrräder ausleihen und auf dem Zweirad den bemerkenswerten Kaiserpalast umrunden. Entspannen Sie sich und genießen Sie den Ausblick – mit zusätzlichem Muskeltraining!

 

9. Überqueren Sie die Regenbogen-Brücke

Die 918 Meter lange „Rainbow Bridge“ verbindet die künstlich angelegte Insel Odaiba mit dem Tokioter Festland. Ihren Namen hat die Brücke vom speziellen Licht, das bei besonderen Konstellationen herrscht. Bei schönem Wetter können Sie am Strand von Odaiba ein Sonnenbad genießen oder den Schatten suchen, den die Kopie der Freiheitsstatue wirft.

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10. Erleben Sie eines der zahlreichen Feste

In Tokio findet fast jede Woche ein Fest statt: das Kirschblütenfest, das Laternenfest oder Paraden mit kostümierten Schreine tragenden Menschen sind nur ein paar Beispiele. Sehen Sie auf diesem Kalender, wie Sie anstellen können, keinen dieser Anlässe zu verpassen!

 

Waren Sie auch schon mal in Tokio? Geben Sie uns Ihre Tipps unter „Kommentare“!