Schnell und einfach Französisch lernen – 5 Tipps

Sprachen lernen Juni 23, 2020

Ach ja, das schöne Französisch. Französisch ist nicht nur die Sprache der Liebe, sondern auch die der Diplomatie und wird in 29 Ländern auf fünf Kontinenten von über 300 Millionen Menschen gesprochen. Du würdest auch gerne zu den 120 Millionen Leuten gehören, die diese berühmte und wunderschöne Sprache aktuell lernen? Ob du Anfänger bist oder dich schon länger mit dem Französischen beschäftigst, in deiner freien Zeit zu Hause etwas dazulernen möchtest oder eine Sprachreise in ein französischsprachiges Land planst: Mit den folgenden fünf Tipps zeigen wir dir, wie du besonders schnelle und effektive Lernfortschritte machen kannst!

Tauch in die Sprache ein

Jeder weiß, dass man eine Sprache am besten lernt, wenn man voll und ganz in diese eintaucht – versuch also, möglichst viel Französisch in dein Leben zu bringen. Je häufiger du die Sprache hörst, desto schneller wirst du mit ihr vertraut. Schau dir französischsprachige TV-Serien auf Netflix oder über andere Streaming-Dienste an oder such auf YouTube nach etwas Passendem. (Zur ersten Orientierung haben wir dir hier einige unserer Lieblingsserien zusammengestellt). Vielleicht fühlst du dich am Anfang mit Untertiteln noch wohler, doch ganz egal, ob du Anfänger oder Fortgeschrittener bist: Französischsprachige Fernsehserien und -filme sind immer eine großartige Möglichkeit, um typische Redewendungen zu lernen und dich mit dem Rhythmus der Sprache vertraut zu machen. Der frankophone Kultursender TV5Monde bietet auch zahlreiche Ressourcen, um Französisch zu lernen, darunter TV-Programme, spezielle Übungen, interaktive Spiele und mehr. Wenn du kein so großer Fan von la télé bist, kannst du dir natürlich auch Podcasts anhören – hier gibt es eine riesige Auswahl für Sprachenlerner aller Stufen, z. B. One Thing In A French Day. Außerdem solltest du auch so häufig wie möglich französischsprachige Texte lesen – als Anfänger könntest du dir fürs Erste französische Online-Zeitschriften vornehmen, bei denen der Text meist durch Bilder gestützt wird, und dann weitergehen zu Blogs, Comics (Tintin ist eine besonders beliebte Reihe) und einfacher Belletristik (hier ist es von Vorteil, wenn du die Bücher schon einmal in deiner Muttersprache gelesen hast).

Übung macht den Meister

Nutze jede Gelegenheit, um Französisch zu sprechen! Wenn du die Möglichkeit dazu hast, such dir einen Muttersprachler, mit dem du dich austauschen kannst oder tritt einer Gruppe bei Meetup bei – vielleicht einem Buchclub oder einem Weintasting-Club – wo du zusammen mit französischen Muttersprachlern etwas Schönes erleben kannst. Auch kostenlose Apps zum Sprachaustausch wie HelloTalk, bei denen du mit einem Muttersprachler vernetzt wirst, sind eine tolle Möglichkeit, die Zielsprache in der Praxis zu trainieren. Und wenn du einfach niemanden findest, mit dem du Französisch sprechen kannst, dann unterhalte dich erstmal einfach mit dir (das ist ernst gemeint!), deinem Hund, deiner Kaffeetasse etc. auf Französisch. Sprich dabei laut vor dich hin (auch wenn du dir dabei vielleicht erst einmal doof vorkommst) und bilde die Sätze nicht nur in Gedanken. Du wirst schnell feststellen, wie schnell sich deine Sprachkompetenzen verbessern, wenn du regelmäßig übst!

So macht das Lernen besonders viel Spaß

Lauf durch deine Wohnung und befestige überall kleine Haftzettel – am Tisch, am Schrank, am Kühlschrank, an der Tasse, an der Tür – um dir neues Vokabular anzueignen. Du kannst auch ein eigenes Vokabelbuch gestalten und zu jedem neuen Wort eine kleine Zeichnung anfertigen. Oder hör dir französische Songs an und sing den Text mit – ganz egal, ob Kinderlieder, Klassiker von Edith Piaf (wer liebt es nicht, unter der Dusche lauthals La vie en rose mitzuträllern?) oder die neuesten Hits von Lomepal. Auch mit französischen Kreuzworträtseln oder Online-Spielen wie Hangman (wie du sie zum Beispiel auf dieser Website findest) kannst du ganz spielerisch lernen. Es gibt einfach unglaublich viele Möglichkeiten, das Sprachenlernen mit Spaß und Entertainment zu verbinden!

Gib dir selbst einen Ruck und bereite dich auf eine offizielle Prüfung vor

Vielleicht brauchst du etwas, das dich zum Weiterlernen motiviert. Oder du würdest gern ein offizielles Zertifikat erwerben, um dich beruflich weiterzuentwickeln. In beiden Fällen gilt: Die offiziellen Französisch Sprachprüfungen des Französischen Bildungsministeriums –  DELF und DALF – sind immer eine gute Investition für deine sprachliche Zukunft! DELF (A1 und A2) sind die Prüfungen zur elementaren Sprachanwendung, DELF (B1 und B2) die Prüfungen zur selbstständigen Sprachanwendung und DALF (C1 and C2) die Prüfungen zur kompetenten Sprachverwendung. Vielleicht hilft es dir ja, dir ein festes Ziel wie eine solche Sprachprüfung zu setzen, um deine Französischkenntnisse auf die nächste Ebene zu bringen!

Eine Französisch Sprachreise ins Ausland

Natürlich gibt es keinen besseren Ort eine Sprache zu lernen, als dort, wo sie gesprochen wird. Bei einem Aufenthalt an einem französischsprachigen Reiseziel kannst du das, was du im Sprachkurs gelernt hast, im Anschluss gleich im Alltag anwenden, etwa, wenn du in Geschäften einkaufen gehst oder ein Café besuchst. Außerdem kannst du dir natürlich auch alle Sehenswürdigkeiten vor Ort anschauen und voll und ganz in die Kultur deines Gastlandes eintauchen. Tja, dann bleibt eigentlich nur noch die Frage, wo du gerne Französisch lernen würdest! Du träumst davon, die Boulevards in der französischen Hauptstadt Paris entlang zu schlendern? Oder würdest lieber dem Ruf der Alpen in die Schweiz folgen? Oder aber einen exotischen Ort wie Martinique entdecken? Oder nach Kanada reisen, um zu sehen, wie auf der anderen Seite des großen Teichs Französisch gesprochen wird (hier findest du einen Blogpost dazu, welche Unterschiede es hier gibt!).

Wir hoffen jedenfalls, dass dir unsere Tipps Lust darauf gemacht haben, noch schneller und mit noch mehr Freude Französisch zu lernen. So wirst du sicher schon bald wie ein echter Muttersprachler klingen!

Französisch lernen, in direkter Nähe zu Sprache und Kultur!

Von Mary-Ann Gallagher

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